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Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Spannungskontrolle, wenn schon eine Telemetriestrecke vom Modell zum Piloten besteht, dann ist diese viel zu schade und zu teuer um nur schön zu piepsen. Beim Picolario talk wir immer die Eingangsspannung ( =Empfängerspannung) überwacht, ändert sie sich, so sagt das Picolario die geänderte Spannung an.
Durch diese Methode gibt das Picolario nicht erst im letzten Moment an, wenn die Spannung zu nieder ist, sondern bietet die ganze Zeit eine klare Vorstellung vom Zustand des Akkus. Wer aber nun glaubt, er werde mit Daten überflutet, der sollte sich vor Augen halten, daß zwischen voll (=5,6V bei vier Zellen) und leer gerade mal 1,2V liegen, was 12 Ansagen entspricht. Also 12 automatische Ansagen in ca. 3 Stunden.
Außerdem kann natürlich jederzeit die Spannung abgerufen werden, also einfach ein PLUS an Sicherheit.
Im Gegensatz hierzu steht die Schwellspannungsmethode , bei der erst ab einer gewissen Spannung ein Alarm ausgelöst wird. Diese Methode halte ich für fahrlässig und technisch überholt. Da die Schwellspannung von verschiedenen Faktoren wie Zellentyp und Verkabelung beeinflusst wird, ist es nahzu unmöglich eine Spannung vernünftig festzulegen. Hinzukommt, daß man erst sehr spät über den Akkuzustand informiert wird.
Es liegt auch die irrige Annahme zugrunde, daß man immer wenn man den Alarm hört, zu sich herlanden kann. Das mag vielleicht in der Ebene funktionieren am hang aber häufig nicht. Hier ist es unerläßlich schon beim Start über den Akkuzustand informiert zu sein.
Die nachfolgende Grafik macht die Problematik etwas deutlicher.
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